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VfL
Bad Berleburg 1863 e.V.
Fußball
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Die
Chronik der Abteilung Fußball
Seit
1921 gibt es organisierten Fußballsport in Bad
Berleburg. Bis 1971 jagten die Fußballer unter den
Namen SuS Berleburg 1921 und SSV Berleburg 1921
dem runden Leder nach. Im Jahre 1971 fusionierte der
SSV 1921 mit dem TV Berleburg und es entstand der neue Großverein
VfL Bad Berleburg.
Natürlich gab es auch in den früheren Jahren erfolgreiche
und spektakuläre Spiele der Bad Berleburger Kicker, doch
die Initialzündung für den entscheidenden Aufschwung
des Fußballsports in Bad Berleburg war die Intensivierung
der Jugendarbeit in den sechziger Jahren des vergangenen
Jahrhunderts. Bald darauf profitierte man schon im Seniorenbereich
davon.
Die
erste Mannschaft stieg 1968 zunächst aus
der B-Klasse in die A-Klasse auf. Diesem Aufstieg folgte
drei Jahre später bereits der Sprung in die Bezirksklasse.
Ein wahrer Fußballboom brach nun in der sonst so
beschaulichen Kurstadt aus. Die Mannschaft um die einheimischen
Leistungsträger wie Dribbelkünstler Manfred Spies,
Hansi Klotz, Gerd Börner, Hermann Rent,
Rudi Giesecke, Otto Schauerte, Fritz-Rainer Grebe,
Peter Rekowski, Volker Leiendecker oder Karl-Heinz
Kolodziej wurde von den Verantwortlichen gezielt verstärkt.
Vom Ex-Regionalligisten VfL Klafeld-Geisweid kamen der unvergessene
Fritz Knebel und der geniale Spielmacher Otto Gräbener.
Die Meistertitel in der Bezirksklasse 1973/74 war die
fast schon logische Konsequenz einer jahrelangen Aufbauarbeit.
Als erste Wittgensteiner Fußballmannschaft zog
der VfL in die Landesliga ein. Talentierte Spieler wie
Hans-Hermann Klein und Helmut Kroh sorgten für
eine erneute Anhebung des sportlichen Niveaus. Vierstellige
Zuschauerzahlen auf der legendären Platzanlage am Sähling
wurden von nun an zur Normalität. Auch sportlich lief es
vom ersten Spieltag an hervorragend. Am Ende der Saison 1974/75
konnte die Elf von Trainer Diethard Lichte den ärgsten
Verfolger VfL Klafeld-Geisweid knapp hinter sich lassen und
das Unglaubliche wurde zur Realität. Der VfL Bad Berleburg
stieg in die damals höchste Amateurklasse, die Verbandsliga,
auf. Dort warteten so prominente Gegner wie Sportfreunde Siegen,
Rot-Weiß Lüdenscheid, Lüner SV, SSV Hagen oder
der spätere deutsche Amateurmeister SV Holzwickede auf
die Himmelsstürmer aus der Kurstadt. Nach einer guten Hinrunde
ließen leider in der Rückserie die Kräfte merklich
nach und letztendlich konnte der Abstieg nicht verhindert
werden.
Wieder
zurück in der Landesliga gelang jedoch unter dem neuen
Trainer Klaus Germann der sofortige Wiederaufstieg
in die Verbandsliga. Doch die Verbandsligasaison 1977/78
verlief überaus enttäuschend. Der VfL landete nach
zahlreichen Niederlagen abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz.
Durch die Neuordnung der Amateurspielklassen bedingt, spielten
die Kurstädter danach wieder in der Landesliga. Zu Beginn
der achtziger Jahre konnte auch diese Klasse nicht mehr
gehalten werden und der VfL fand sich in der Bezirksliga
Siegerland wieder. Nach anfänglichen Schwierigkeiten
stellte der engagierte Trainer Bernd Melchert ein junges,
schlagkräftiges Team zusammen, das schließlich in
der Spielzeit 1983/84 den Wiederaufstieg in die Landesliga
schaffte. Doch auch dieses Intermezzo in der Landesliga Südwestfalen
war nicht von langer Dauer.
Seit dem Jahre 1987 ist auf dem Sportplatz am Stöppel
(Spielstätte der VfL-Fußballer ab 1976) Bezirksligafußball
angesagt. Bis 1996 spielte der VfL Bad Berleburg in der
Bezirksliga Siegerland, dann beschlossen die Verbandsoberen
die erste Mannschaft in die Bezirksliga Hochsauerland
umzugruppieren. Hier fühlt sich der Verein seitdem gut
aufgehoben, was aber nicht heißen soll, dass keine Ambitionen
Richtung Landesliga vorhanden sind.
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