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   VfL Bad Berleburg 1863 e.V.
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Vom unsittlichem Treiben auf Sauerlands Pisten
zum Leistungssport

Die Entwicklung der Abteilung Ski im VfL Bad Berleburg

Nachdem um das Jahr 1900 herum der Skisport in den heimischen Regionen seinen Einzug hielt, wurde am 22.02.1909 unter dem Dachverband des "Skiclubs Sauerland" die "Ortsgruppe Berleburg" gegründet.

Da auch schon zu damaliger Zeit Sport mit einem gewissen Image und vor allen Dingen mit Kosten verbunden war, taten sich zunächst 70 angesehene Bürger, Beamte und Fabrikanten aus der Umgebung zusammen und riefen unter Vorsitz des Grafen von Hachenburg die Ortsgruppe Berleburg des um 1907 gegründeten Skiclubs Sauerland ins Leben.

Es entstand ein reges Vereinsleben und durch enge Kontakte unter den verschiedenen Ortsgruppen, gab es eine Vielzahl von gemeinsamen Aktivitäten.

Wie es auch heute noch häufig der Fall ist, stößt Neues nicht immer auf ungeteilte Zustimmung.

Am 31.01.1914 wusste ein Zeitgenosse in der Kölnischen Volkszeitung zu berichten, dass die Hügel rund um Winterberg von in schamloser Art und Weise gekleideten Frauenzimmer - Damen wollte der Schreiber sie nicht nennen - aufgesucht werden um dort Wintersport zu betreiben. Diese "modernen Sportweiber" in Männerbekleidung, von den damaligen Bischöfen als zügellos und lüstern bezeichnet, bezweckten offenbar nur den Körper wie unbekleidet erscheinen zu lassen, vermutete der Verfasser des Artikels und forderte einen "Verein zur Bekämpfung der öffentlichen Unsittlichkeit für Winterberg und Umgebung" zu gründen.

Die weitere Entwicklung des Skisports konnte durch Meinungen dieser Art jedoch offensichtlich nicht aufgehalten werden, denn die von 1911 bis 1921 vom Landrat von Hartmann geführte Ortsgruppe war mittlerweile auf 130 Mitglieder angewachsen. Während dieser Zeit hatte der Sport stark unter den Wirren des 1. Weltkrieges zu leiden.

Erst unter der Leitung von Landrat Kretschmer (1921 - 1924), dem Lehrer Heinrich Althaus (1924 - 1930) und Studiendirektor K. Schneider (1930 -1935) kam wieder Leben in den Verein und neue sportliche Betätigungsfelder wie Abfahrt, Slalom und Springen wurden erschlossen.

1936 wurde unter dem Vorsitz von Ernst Kaufmann (seit 1935) zwischen dem kleinen und großen Höllscheid die erste Sprungschanze gebaut und auf den Namen der damaligen Olympiasiegerin Christl Cranz getauft.

Nachdem der zweite Weltkrieg das Vereinsleben erneut zum Erliegen gebracht hatte, sorgte Fritz Erzberger 1952 mit einer kleinen Schar von Skifahrern für die Neugründung des Skiclubs.

Unter der Leitung von Dr. Kurt Meesmann (1954 - 1979) erlebte der Club nicht nur die Fusion zum VfL Bad Berleburg (1972), sondern auch im Mitglieder- sowie im sportlichen Bereich konnte ein enormer Aufschwung verzeichnet werden.
Da die Hauptaktivitäten des Vereins nach wie vor in den nordischen Disziplinen zu finden waren, wo man auch einige Erfolge zu verzeichnen hatte, wurden Bärenschanze und Kohlwaldschanze gebaut.

Im Jahr 1979 endete die Ära Dr. Kurt Meesmann und Hermann Lorenz (1979 - 1983) übernahm den Vorsitz.

WSV-Staffel in Ruhpolding

Unter Mithilfe von Eike Meesmann, Alfred Schulte, Reinhard Pusch und Heinrich Dörr wurden viele Skifreunde hinzugewonnen und durch sachkundiges Training bei einigen Schülern und Jugendlichen der Grundstein für spätere Erfolge gelegt.

Aufgrund der rasanten Entwicklung des Skisports und den damit stetig steigenden Anforderungen an die Sprunganlagen, konnte man letztlich mit Bad Berleburger Schanzen nicht mehr Schritt halten und so begann unter dem Vorsitz von Dr. Erich Wüstenfeld (1983 - 1996) eine Verlagerung der sportlichen Aktivitäten des Vereins.
Die traditionellen Disziplinen des nordischen Skisports traten mehr und mehr in den Hintergrund, und man wandte sich der immer beliebter werdenden Sportart "Biathlon" zu.

Obwohl sich einige Skifreunde mehr Aktivitäten im nordischen Bereich wünschen, scheint die Entscheidung, gemessen an den zu verzeichnenden Erfolgen, nicht falsch gewesen zu sein.

Unsere Zukunft: Paul Bettelhäuser

Heute hat die Abteilung 276 Mitglieder und Karsten Wolter, der seit April 1996 der Abteilung vorsteht, sowie das Trainerteam Steffen Richter, Rainer Trendelenburg, Frank Lauber und Stefan Trevisi unterstützt von zahlreichen Übungsleitern und Helfern in Zusammenarbeit mit dem Verbandstrainer Gerhard Möller, können hervorragende Ergebnisse der von Ihnen betreuten Sportler vorweisen.

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Sponsor

Unser Sponsor ist die BSW Berleburger Schaumstoffwerk GmbH,
Hersteller der Regupol® Sportböden.

Internet: www.berleburger.com

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