Tae-kwon-do: Eine fernöstliche Kampfsportart stellt
sich vor
Fernöstliche
Kampfsportarten erzeugen bei den meisten Zuschauern ein
großes Staunen, wenn z.B. Kinder Bretter zerschlagen
oder sich jemand mit großer Geschicklichkeit gegen
mehrere, körperlich überlegene Gegner zur Wehr
setzt.
Den Sportlern ist dabei anzusehen, dass ihnen diese Art
der Bewegung großen Spaß bereitet.
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Tae-kwon-do ist eine sehr alte Kampfsportart. Die ersten
Aufzeichnungen stammen aus dem Jahr 50 v. Chr.. Das moderne
Taekwondo wurde 1945 aus den wichtigsten koreanischen Schulen
entwickelt. In Deutschland gibt es Tae-kwon-do seit 1963,
wobei dieser Sport hier bei uns mittlerweile von über 50.000
Menschen aktiv betrieben wird.
Übersetzt
heißt:
TAE = Fußstoß
KWON = Fauststoß
DO = Lebensweg oder Kunst
Damit
lässt sich Tae-kwon-do am besten als die Kunst, mit
Händen und Füßen zu kämpfen, beschreiben.
Die zentralen Elemente des Trainingsablaufes sind das Aufwärmtraining
mit Dehnungsübungen, Einüben von Techniken, wie zum
Beispiel: gerader Fußstoß, Fußstoß rückwärts
oder seitlich, halbrunder Fußstoß sowie Blocks und
Fausttechniken und -formen, die ähnlich wie Formationstänze
in einer Gruppe aufgeführt werden. Zum Schluss gibt es
noch Sparrings und Freikämpfe oder das Einüben
verschiedener Selbstverteidigungstechniken. Wie man schon
an dieser Aufzählung merkt, ist der wesentliche Unterschied
zum japanischen Karate die stärkere Betonung der Fußtechniken.

Neben
der rein technischen Ausbildung ist aber auch die Philosophie,
die von dieser alten Kampfsportkunst ausgeht, wichtig. Es geht
darum, seinen Körper richtig kennen zu lernen, zu wissen,
was man mit ihm anstellen kann und es sich auch zuzutrauen.
Daraus entwickelt sich ein gesundes und natürliches Selbstvertrauen,
das nicht nur auf den Bereich dieser Sportart beschränkt
bleibt.

