Der
Stadtsportverband Bad Berleburg zeichnete die "Sportler
des Jahres"
und die Stadtmeister 2001 aus. (WR-Bild: alt)
Verband
bilanziert: Bad Berleburg ist eine
überaus sportliche Stadt
Westfälische
Rundschau Nr. 100 (Dienstag, 30. April 2002)
Arfeld.
(alt) Bad Berleburgs Sportler des Jahres ist Marcus Traut vom
VfL. Sportlerin des Jahres ist die Arfelderin Margarete Limper.
Zur Mannschaft des Jahres wurde die weibliche Volleyball-A-Jugend
des VfL gekürt. Hoffnungsvollster Nachwuchssportler ist
das erst 10-jährige Kart-Talent Jan Schmitt vom AMC Bad
Berleburg.
Die Ehrungen der Sportler des Jahres 2001 und die Ehrungen der
Stadtmeister bestimmten die Tagesordnung der Jahreshauptversammlung
des Stadtsportverbandes Bad Berleburg. Der Bad Berleburger Marcus
Traut wurde am 4. November 2001 in Iserlohn Europameister
in der Kampfsportart Taekwondo. Nach einem spannenden Wettkampf
konnte er sich letztendlich gegen über 500 Mitkonkurrenten
durchsetzen. Marcus Traut ist nicht nur aktiver Sportler, er
ist auch als Trainer beim VfL Bad Berleburg tätig und verhilft
somit der Randsportart Taekwondo zu mehr Popularität.
Margarete
Limper vom TV Arfeld wurde Sportlerin des Jahres und damit für
ihre sportliche Gesamtleistung ausgezeichnet. Margarete Limper,
selbst aktive Turnerin, leitete lange Jahre die Mädchenturngruppe
und seit fast zwei Jahrzehnten die Hausfrauenriege. Mit unermüdlichem
Einsatz kümmert sich Margarete Limper um die Belange der
Arfelder Turnerinnen.
Die
Volleyballerinnen des VfL Bad Berleburg dominierten die
A-Jugend-Kreisliga über die gesamte Saison und holten mit
einer makellosen Bilanz von 24:0 Punkten und 24:3 Sätzen
absolut verdient den Meistertitel. Den größten Erfolg
einer Jugendmannschaft in der 28-jährigen Geschichte der
Volleyballabteilung des VfL Bad Berleburg erreichten die Volleyballerinnen
aber mit dem Gewinn des Bezirkspokals Westfalen-Süd.
Die seit nunmehr zwei Jahren ungeschlagene Mannschaft wird im
nächsten Jahr hoffentlich genauso erfolgreich in der höchsten
nordrhein-westfälischen Jugendklasse um Punkte kämpfen.
"Bad
Berleburg ist eine überaus sportliche Stadt", berichtete
die Vorsitzende des Stadtsportverbandes, Ulla Belz, sichtlich
erfreut. Denn über 56 Prozent der Bürger Bad Berleburgs
sind in Sportvereinen gemeldet. Dieser Wert ist landesweit absolute
Spitze. Die Sportbegeisterung der Bevölkerung kommt auch
in der hohen Anzahl von 400 erfolgreich absolvierten Sportabzeichenprüfungen
im vergangenen Jahr zum Ausdruck.
Als
Stadtmeister wurden geehrt: Denise Bues/TSV Aue-Wingeshausen
(Turnen), Sven Pöppel/SK Wunderthausen (Mountainbike),
Carmen Grebe/VfL Bad Berleburg (Mountainbike), Alfred Scholz/KSV
Bad Berleburg (Kegeln), Artur Dreisbach/SV Wunderthausen (Schießen),
Sabrina Gücker/SV Bad Berleburg (Schießen), Stefan
Benfer/SV Wunderthausen (Schießen/Ordonanzgewehr), Patricia
Six/RuF Aue-Wingeshausen (Reiten), Denis Grigorjan/Schachverein
Bad Berleburg (Schach), Christoph Knie/VfL Bad Berleburg (Skiroller),
Ulrich Hansel/TC Wittgenstein (Tennis) und Sven Pöppel/SK
Wunderthausen (Marathon). Die Stadtmeister wurden mit Pokalen
geehrt.
Bei
den anstehenden Vorstandswahlen stellten sich der 2. Vorsitzende
Bernd Müller, Schatzmeister Ulrich Linde und Sportabzeichenobmann
Horst Will der Wiederwahl. Sie wurden einstimmig in ihren Ämtern
bestätigt. Martin Schneider stellte sich auf Vorschlag
des Vorstandes zur Wahl als Geschäftsführer, auch
er wurde einstimmig gewählt. Die Funktion des Geschäftsführers
wurde seit einem Jahr kommissarisch durch die Vorstandsmitglieder
wahrgenommen.
Hartwig
Wetter (), seit Gründung der Stadt- und Gemeindesportverbände
vor über 25 Jahren Sportwart des Stadtsportverbandes stellte
sich nicht der Wiederwahl. "Mit dem Verzicht Wetters geht
eine Ära zu Ende", so Ulla Belz, die dem scheidenden
Sportwart für seine unentwegte und unermüdliche Fürsprache
für den Sport und für seinen Einsatz in seinem Amt
als Sportwart des Stadtsportverbandes dankte.
Obwohl
die Vereine informiert worden waren und auch gezielt mögliche
Kandidaten angesprochen wurden, konnte kein Nachfolger für
Hartwig Wetter gefunden werden. Die Vereine sind aufgefordert,
in ihren Reihen zu prüfen, wer dieses Amt übernehmen
könnte. Vorläufig werden die Vorstandmitglieder die
Arbeit des Sportwartes mit übernehmen.
Westfälische
Rundschau Nr. 100 (Dienstag, 30. April 2002)
