Die
Chronik der Abteilung Volleyball (1981 bis 1992)
Die
erste Bewährungsprobe ...
Als
Gerd Gerhard 1981 dem Lockruf der Copacabana folgte,
stand die pritschende, baggernde und schmetternde Zunft vor
ihrer ersten Bewährungsprobe: Peter Schneider übernahm
als Spielertrainer bei den Herren die Regie, während sich
Willi Dickel von nun an um die Volleyballerinas kümmerte.

In
den folgenden Jahren setzte sich die sportlich positive Entwicklung
fort: In der Saison 1982/83 sicherte sich die Herrenmannschaft
mit dem Aufstieg in die Bezirksliga ihre zweite Trophäe.
Das Leistungsniveau wurde stabilisiert; die Volleyballer des VfL
Bad Berleburg avancierten zur festen Größe im Wittgensteiner
Sportgeschehen.

Auf
eigenen Füßen ...
1986:
Die einzelnen Übungsgruppen wurden größer und
größer, Rainer Stark übernahm die Leitung
der neu formierten 2. Herrenmannschaft, während sich das
Trainerinnen-Duo Ute Schmidt / Britta Stark von nun an
um die Damenreserve kümmerte. Ralf Schwarz betreute
die ehrgeizige weibliche A-Jugend, die später noch für
Furore sorgen sollte.
Volleyball war "in": Der Gründung einer eigenständigen
Abteilung stand in Anbetracht der optimalen Rahmenbedingungen
nichts mehr im Wege.
Am 10. April 1986 war es dann soweit: Die Volleyballer
des VfL Bad Berleburg standen auf eigenen Füßen!

Der
Höhenflug beginnt ...
Nachdem Horst Reinhard und Stefan Brömmeling
gemeinsam als Spielertrainer der 1. Herrenmannschaft
tätig waren, übernahm Bernd Brömmeling
im Jahre 1987 das sportliche Aushängeschild der
Volleyball-Abteilung; als Coach und Promoter der Extraklasse
machte er die junge, dynamische Sportart in der Fußball-"Hochburg"
Bad Berleburg salonfähig. Ein beispielloser Höhenflug
begann ...
Der Aufstieg in die Landesliga Südwestfalen wurde
sowohl durch die Wahl zur "Mannschaft des Jahres"
als auch durch den VfL-Vorstand mit der Verleihung der bronzenen
Verdienstnadel honoriert.

Der
Zenit ...
Nach
dem Aufstieg der 1. Herrenmannschaft in die Verbandsliga
(1989) wurde die Sportart Volleyball in Bad Berleburg zum
absoluten Publikumsmagneten; "Hexenkessel"-Atmosphäre
titelte die örtliche Presse.
Im Sog des "Flaggschiffs" steuerten auch die übrigen
VfL-Teams Aufstiegskurs. Trotz des schmerzlichen Verlustes von
Gregor Brömmeling - er wechselte zum Zweitligisten
VBC Paderborn und avancierte damit zum erfolgreichsten VfL-Volleyballer
- war der Höhenflug noch nicht beendet: Die Zeit für
den Aufstieg in die Oberliga Westfalen war reif.
Unter dem frenetischen Jubel der heimischen Fans durfte man
ab der Saison 1991/92 erstmals im "Konzert der Großen"
mitmischen. Der Damenmannschaft gelang gleichzeitig der
Sprung in die Landesliga, während die Herrenreserve
mit ihrem Aufstieg in die Bezirksklasse den Titelreigen
komplettierte. Der Zenit war erreicht ...

Als
absoluter Höhepunkt ging zweifelsohne das WVV-Pokal-Viertelfinale
gegen den Zweitbundesligisten TSV Bayer 04 Leverkusen
in die Annalen ein. Die Volleyballcracks hatten zuvor zum zweiten
Mal nach 1989 den Bezirkspokal gewonnen und brachten vor
über 400 (!) begeisterten Zuschauern in der Partie "David
gegen Goliath" den haushohen Favoriten gehörig ins
Wanken; die knappe 1:3-Niederlage wurde anschließend
wie ein Sieg gefeiert.
Die außergewöhnlichen Leistungen der südwestfälischen
"Nummer 1" wurden vom Stadtsportverband mit der erneuten
Wahl zur "Mannschaft des Jahres" honoriert,
die zweite Auszeichnung nach 1987 ...
